Achtsam durch die Krisenzeit 7:
Die Natur achtsam wahrnehmen

Osterspaziergang
Die Natur achtsam wahrnehmen

Hoffentlich konntest du den Ostertag gestern für einen Spaziergang draußen in der Natur nutzen? Wenn nicht: Vielleicht hast du heute Zeit dazu?

Wenn du in die Natur gehen kannst, beobachte doch einmal ganz genau, sorgfältig und mit viel Zeit, was du siehst: Das beginnende Aufblühen und Wachsen, den beginnenden Frühling, den Neuanfang in der Natur! Wähle dir etwas aus, was dich spontan anspricht, z.B. einen bestimmten Baum, einen Strauch, eine Blume, ein Gras, ein Moos, oder einen kleinen Bach, den Himmel vielleicht mit Wolken!

Nimm ganz genau wahr, wie die Pflanze beschaffen ist: Berühre sie, wenn das möglich ist, oder schau sie dir ganz genau an. Welche Farben siehst du, welche verschiedenen Nuancen? Wie ist die Oberfläche beschaffen? Verströmt sie einen Geruch? Löst dies vielleicht Erinnerungen bei dir aus? Oder ein Bach: Beobachte, wie er fließt, wie der Untergrund und wie die Ufer beschaffen sind, was sich verändert mit dem Fließen des Gewässers, welche Lebewesen in und an dem Bach sind, wie sich das Licht im Bach verhält, wie sich die Umgebung im Wasser spiegelt!

Staune über die Natur – über jede kleine Einzelheit, nimm sie in dich auf als Zeichen des Lebens, der Hoffnung, des Frühlings! Genieße dies, solange du magst!

Falls du keine Gelegenheit hattest oder hast, nach Draußen in die Natur zu gehen: Probiere aus, ob du diese Übung auch mit einem Bild, einem Foto aus der Natur durchführen kannst.

Wenn du magst, kannst du dir auch das folgende Video anschauen: Goethes Osterspaziergang aus dem „Faust“:

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